Unsere unentbehrlichen Helfer
Heute: Unsere Medizinfrau Silvia Brüderlin

ein Interview von Corinna Fräulin

Seit der Winterpause hat der FC – Hauingen eine Heilpraktikerin in seinen Reihen, die sich um die großen und kleinen Verletzungen der Spieler und Spielerinnen kümmert. 

Silvia Brüderlin

         Wohnort: Tumringen 
Eigenschaften: - immer gute Laune, stets hilfsbereit
         Beruf: Heilpraktikerin 
         Familie: verh.,  2 Söhne

Hallo Silvia, 
gestatte uns ein paar Fragen zu Deinem Engagement hier in Hauingen:

Wie geht es Dir in Deinem neuen Fußballerumfeld?

Ich bin schon etwas erstaunt, wie schnell ich mich eingelebt habe. Das fühlt
sich nicht mehr wirklich neu an. Es ist schon ein gutes Gefühl, so
aufgenommen zu werden. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Hast Du Ahnung vom Fußball?

Nein eigentlich nicht. Ein paar wenige Grundbegriffe, die wohl jeder kennt
aber mehr nicht.

Warum interessieren Dich gerade Fußballerinnen und Fußballer?

Eigentlich war es ein reiner Zufall, dass ich zum Fußball kam. Michael
Gentner und ich kennen uns schon seit etwa zehn Jahren und haben immer
wieder mal Aktionen für verschiedene soziale Einrichtungen zusammen
organisiert. Als wir uns Ende letzten Jahres trafen, fragte er mich, ob ich
mir vorstellen könnte, eine Fußballmannschaft medizinisch zu betreuen. Vor
Trainingsbeginn traf ich mich mit Werner Bolte, um uns einerseits persönlich
kennen zu lernen und andererseits die eigenen Interessen zu definieren sowie
zu klären, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.
Besonders spannend daran ist für mich, dass es ganz anders ist als in meiner
Praxis. Dort kann ich mir viel Zeit für meine Patienten nehmen und die
Therapien genau planen. Wenn im Training oder während eines Spiels etwas
passiert, muss ich sofort ganz individuell reagieren.

Ist es richtig, dass Dein Hauptaugenmerk auf den beiden Damenmannschaften ruht?

Ja, das ist richtig. Natürlich bin ich auch da, wenn einer der Herren
medizinische Unterstützung braucht aber durch die unterschiedlichen
Trainingstage ist zeitlich viel mehr gar nicht möglich.

Was sind Deine Schwerpunkte in der Arbeit im Verein?

Soweit es möglich ist, möchte ich vorbeugend tätig sein um Verletzungen im
Sport weitestgehend zu verhindern. Ich sehe mich auch als Ansprechpartnerin
für medizinbische Fragen bezüglich Training oder auch Ernährung. Und auch
sonst habe ich ein offenes Ohr wenn der "Schuh" mal an einem anderen Ort
drückt.

Was stellst Du Dir für die Zukunft vor, was soll Dein Engagement bewirken?

Ich möchte fester Bestandteil des Damenteams sein um zusammen mit dem
Trainer gute Voraussetzungen für die Spielerinnen zu schaffen. Bei guter
körperlicher und geistiger Verfassung soll guter Fußball gespielt werden.
Das bringt Erfolg, Freude und Spaß am Sport und soll dazu beitragen, dass
jede Spielerin den Kickplatz unverletzt und mit gutem Gefühl verlassen kann.

Gab es schon größere Blessuren, die Du behandeln musstest?

Glücklicherweise gab es bisher keine wirklich ganz schlimmen Dinge.
Abgesehen von den zwei Fällen im Trainingslager, gab es nur kleinere, wenn
auch manchmal sehr schmerzhafte Verletzungen.

Gefällt es dir hier bei uns? 

Absolut. Und inzwischen würde ich auch nicht mehr unbedingt sagen: „Es
gefällt mir bei Euch“, sondern „Es gefällt mir bei uns.“
 

Wir möchten uns noch mal im Namen des ganzen FC-Hauingen bei Silvia für ihr ehrenamtliches Engagement bedanken. Im Vereinsheim wurde ein kleines Sparschwein für sie aufgestellt. Jeder, der möchte kann freiwilligen etwas hineinwerfen und sich so bei ihr für die Hilfe bedanken. 
 
 
Silvia Brüderlin,wie man sie kennt auf dem Hauger Fussballplatz 
   


 

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